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Radiojodtherapie |
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Auf
Grund meiner eigenen Erfahrungen und der fehlenden Informationen über
wichtige Details, möchte ich ihnen als Betroffene/n mehr über den
Aufenthalt bei einer stationären Radiojodtherapie erzählen und ihnen
eventuelle Bedenken und/oder Ängste nehmen. (Meine Erfahrungen habe ich in der Medizinischen Hochschule Hannover gemacht.)
Nehmen
sie sich persönliche Dinge wie Fotos etc. mit, die Einrichtung ist
sehr kahl. Für
negativ habe ich die Lüftung an der Decke empfunden, die recht laut
und kalt ist, bringen sie sich eine Wolldecke oder Ähnliches mit. 2.
Kommunikation und Besuch: Im Normalfall haben sie einen
Fernseher und ein Telefon (auf Wunsch auch Internetverbindung) im
Zimmer. Handybenutzung ist erlaubt. So bald sie die Kapsel eingenommen haben, dürfen sie nicht aus dem Zimmer (außer zur täglichen Messung) austreten und auch keinen Besuch empfangen, bis sie unter dem Grenzwert liegen.
Spülung der Toiletten wieder verwendet. Dadurch entsteht leider ein unangenehmer Geruch, der allerdings auszuhalten ist, wenn man Toilettendeckel und Tür geschlossen hält. 4. Essen und Trinken: Essen und Trinken gibt es wie in jedem anderen Krankenhaus auch. Dazu bekommen sie Zitronenstücke und Kaugummi, die sie lutschen/kauen müssen, da bei der Behandlung die Speicheldrüsenfunktion gestört werden kann und sie dadurch angeregt wird und Schäden vermieden werden. Ebenfalls müssen sie viel trinken, denn wer viel trinkt, scheidet die radioaktiven Stoffe auch schneller aus.
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