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Die Diagnose Krebs ist für Betroffene ein Schock. Auch wenn in der Krebsforschung Fortschritte
erzielt wurden, stoßen die Mediziner immer wieder an ihre Grenzen. Bei den schulmedizinischen
Behandlungsmethoden Operation, Chemotherapie und Bestrahlung besteht das Risiko erheblicher Nebenwirkungen, über die sich viele Krebspatienten zunächst nicht im Klaren sind.
Jedoch verbessert sich im heutigen Informationszeitalter die Aufklärung der Patienten, nicht zuletzt durch das Internet. Mehr und mehr Patienten interessieren sich dank besserer Aufklärung zusätzlich zur
schulmedizinischen Behandlung für alternative Therapieformen.
Bereits in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts wurden Tumore mit Strom behandelt. Die anfänglichen Erfolge dieser Methode gerieten jedoch nach der Erfindung von
Strahlen- und Chemotherapie wieder in Vergessenheit. Der
österreichische Arzt Dr. Pekar entwickelte diese Methode in 20 Jahren Forschungsarbeit weiter und nannte sie perkutane Electro-Cancer-Therapie (ECT). Aber erst durch die moderne Computertechnologie wurde ein sicherer und gut dokumentierter Einsatz der ECT möglich, so daß diese nebenwirkungsarme Behandlungsmethode erst in den letzten Jahren einige Verbreitung in Deutschland fand.
Die ECT-Therapie (auch als BET bekannt) ist ein lokales, nebenwirkungsarmes
Verfahren, das ambulant durchgeführt werden kann. Die Erfolgswerte hängen natürlich von der Art, Größe und Lage des Tumors ab, sowie dem Stadium der Erkrankung.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist - wie bei allen Krebstherapien - eine sichere und möglichst frühe Diagnose. Allerdings wurde auch schon sog. "austherapierten Patienten" geholfen, die erfolglos Chemo- oder Strahlungstherapien "erlitten" hatten.
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