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Juni 2004

Ozontherapeutischer Arbeitskreis

1 .Vorsitzender Hp. Andreas A. Filz - V.i.S.d.P.
Unterer Markt 5, 66538 Neunkirchen
Tel 0 68 21 /1 29 29; Fax 0 68 21 /1 21 94;
E-Mail: filz.andreas@t-online.de

Internet: http://www.ozon-therapie.org , http://www.bio-therapie.com
 

Ozon-Therapie: Kombination mit Bio-Elektrotherapie = Galvanotherapie  = Electro-Cancer-Therapie

Jede Krebs-Therapie sollte durch Naturheilverfahren unterstützt werden, als biologische Zusatzbehandlung von Malignomen und systemischen Krebserkrankungen. Salzer berichtete von den positiven Ergebnissen der Ozonthera­pie in Kombination mit der Strahlen-Therapie. Es kam zu einer raschen Regression der Tumore und zu einer deutlichen Verminderung der Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie. Werkmeister bestätigte schon auf dem Deutschen Röntgenkongress 1968 die positive Wirksamkeit des Ozons bei tumorartigen Erkrankungen des hämatopoetischen Systems.

Die schmerzstillende Wirkung des Ozons bei Krebspatienten bestätigte Herget auf Grund seiner langjährigen Erfahrung in der Schmerzambulanz der Universitätskliniken Gießen. In regelmäßigen Abständen wurde die Ozontherapie durchgeführt. Angewendet wurde die von Varro empfohlene Konzentration von 27 gamma/ccm Ozon. Es wurden je zehn Milliliter in die rechte und zehn Milliliter in die linke Ge­säßhälfte i. m. oder s. c. injiziert. Dies ent­spricht 540 gamma/täglich. Feststellbar war eine wesentliche Verbesserung des Gesamtzustandes. Darüber hinaus wurde eine depressive Stimmungslage positiv beeinflusst, und eine gleichzeitige Strahlentherapie wurde wesentlich besser vertragen.

Schon 1958 berichtet Dr. Albers in der „Therapiewoche", durch Ozon das Tumorwachstum zu vermindern. Dr. Dörfler schreibt nach 8.000 Behandlungen, dass die Ozon-Sauerstoff-Therapie das Abwehrsystem des Körpers so positiv beeinflusst, dass der Tumorpatient mit der Krankheitssituation besser fertig wird. Die Ozontherapie verbessert die Lebensqualität und beeinflusst positiv die Heilungschancen.

Eine weitere, Erfolg versprechende Therapie ist eine Alternative zum Skalpell, den Krebs mit Strom zu besiegen, die Bio-Elektro-Therapie. Schon vor über 30 Jahren entwickelte der Wissenschaftler Nordenström am renommierten Karolinska-Institut in Stockholm die Elektro-Cancer-Therapie (ECT). Nach einer Auswertung von über 9.000 Fällen aus rund 170 Kliniken hat der in Peking arbeitende Prof. nachweisen können, dass die ECT bei Hautkrebs nahezu hundertprozentig erfolgreich war. Behandlungsversuche mit Strom gab es schon in den zwanziger Jahren. Man nannte sie „Galvano-Therapie". Durch den massiven Einsatz von Strahlen- und Chemo-Therapie geriet sie jedoch in Vergessenheit.

Von Nordenström (Radiologe und seit 1985 Vorsitzender des Nobel-Preis-Komitees für Medizin) und Yiu-Ling-Xin wurde diese Methode wieder aufgegriffen und in jahrzehntelanger Forschung und Praxis durch Dr. Rudolf Pekar aus Bad Ischl, Österreich, zur „Bio-Elektro-Therapie" (BET) entwickelt.

Das Prinzip ist einfach zu erklären: Mittels exakter Elektrodenplatzierung wird der Strom durch den Tumor selbstfokussierend hindurch geleitet. Durch den im Vergleich zu gesundem Gewebe bis zu zehnfach geringeren elektri­schen Widerstand eines Tumors fokussiert sich der Strom im Tumor und depolarisiert diesen. Die notwendige Behandlungsspannung wird so gering dosiert, dass sie im gesunden Gewebe keinen schädlichen Strom zulässt. Ein Therapiegerät bietet eine Computergestützte Bedienung, Verlaufskontrolle und Behandlungsdokumentation.

Die meisten Tumorarten können heute mit Flachelektroden therapiert werden. Prostata-, Lungen-, Leber-, sowie Magenkarzinome und Metastasen sind, wie alle übrigen Tumore im Abdominalbereich, mit Flachelektroden scho­nend zu behandeln. Beste Erfolge werden erzielt bei Hautkarzinome, wie Basaliome, Spinaliome, benigne und maligne Melanome und Hautmetastasen. Tumoren und Metastasen an kritischen Körperarealen wie Herz und Augen sind für diese Methode nicht geeignet. Ebenso ungeeignet Hirn- und Knochentumore, und Tumore im Harnbereich, da der Strom nur um den Knochen herum fließt. Bei einer Harnwegs- oder Nierenbehandlung wird der Strom über den Urin abgeleitet. Auskünfte erteilt die „ Deutsche Gesellschaft für Organo- Biotherapie e.V." in Köln.

Wir erkennen, bei vielen Therapiearten der Ozon-Therapie ist eine Kombination sinnvoll und verhilft dem Patienten zu einer schonenden, Erfolg versprechenden Behandlung.

A. Filz